Beifaden, oh du meine Güte
- Auf die Socken

- 21. Feb.
- 1 Min. Lesezeit

Nur so beiläufig, damit wir dieses Thema angesprochen haben: den Beifaden habe ich bis vor kurzer Zeit etwas verschmäht, weil er eine zusätzliche Kunstfaser in einer reinen Wollsocke nach meinen Prinzipien eigentlich nichts zu suchen hatte.
Nun musste ich aber feststellen, dass die mit viel Aufwand hergestellten Socken sich einfach zu schnell abnutzen.
Seitdem begnügte ich mich mit einzelnen Beifäden, manchmal nicht in der angepassten Farbe. Meine gute Gotte, oh du meine Güte, hat alle Beifäden eines Strickerinnenlebens aufbewahrt, so mit dem Gedanken "man weiss ja nie"! Ja, man weiss nie, wer sich um die Auflösung eines Haushalts kümmert. Es ist eine schwere Aufgabe, so viel wertbehaftete Ware zu entsorgen. Das hier sind nur die Spulen, es gibt da noch doppelt so viele Beifäden in allen möglichen Farben, fein säuberlich auf Kartons aufgewickelt. Nein, ich werde diese nicht einfach beiläufig entsorgen. Sicher ist, dass ich bis ans Ende meiner Strickerinnen-Karriere über genügend Nadeln verfüge. Sicher ist auch, dass diese Spulen wenn möglich alle verstrickt werden. Mal sehen, was die Zukunft uns beschert, stricken kann ich alltäglich in Dankbarkeit.



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